Meine erste Blogparade

Wow. Meine erste Blogparade wo ich dran teilnehme. Da müssen die Tasten glühen und die Rechtschreibfehler sich auf ein minimum beschränken. Ich wusste erst gar nicht was eine Blogparade ist. Klang aber immer irgendwie spannend. Also mussten die Suchmaschinen herhalten und mir des Rätsels Lösung offenbaren. Ausserdem finde ich es wichtig wenn Ihr Leser wisst, warum ich Blogge und was meine Motivation dahinter ist.

Wie bin ich zum Bloggen gekommen?

Immer wieder mal habe ich drüber nachgedacht einen Blog zu erstellen. Aber nie hatte ich wirklich ein Thema worüber ich langhaltend schreiben würde. Motorräder? Autos? Ich dachte, es muss etwas sein wo mein Herzblut drin steckt. Etwas wo ich den Menschen eine Freude mit machen kann. Als Sternenkindfotograf erhält man das wohl größte Geschenk, die größte Belohnung die man erhalten kann. Tiefste Dankbarkeit. Wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt, stellt sehr schnell fest, das viel zu wenig drüber gesprochen wird. Nicht nur das Thema Sternenkinder selbst, sonder die Möglichkeit, erinnerungen mithilfe eines Fotografen festzuhalten und genau DAS muss meiner Meinung nach einfach jeder wissen. Es ist eine Form von Trauerbewältigung.


Ich Blogge seit Juli 2019 aktiv und der Anfang war nicht leicht. Das Design, WordPress installieren und und und… Mich erfüllt es mit stolz Sternenkindfotograf zu sein und rede viel über dieses Thema. Ich bin manchmal schon fast lästig 🙂 Aber das hält mich nicht davon ab weiter zu machen für diese gute Sache.

Was gefällt mir am Bloggen?

Ich bin kein großer Autor und werde es wohl auch nie. Aber durch das Schreiben der Beiträge, kann ich meinen Gefühle, meinen Gedanken einfach mal freien lauf lassen. Ich fühle mich nach dem Verfassen eines Beitrages einfach besser. Es ist quasi mein Sport zum abreagieren. Das ist auch genau das was mich weiterhin Motiviert. Einfach dieses ,,rausschreiben“ meiner Gedanken. Natürlich stecken 90% meiner Motivation darin, das Thema in die Köpfe der Menschen reinzuhämmern. Nebenbei lernt man immer wieder neue Leute kennen. Viele Interessante Menschen mit denen man sich über das Bloggen, die Arbeit und über Gott und die Welt austauschen kann. Jeder hat andere kreative Ideen seine Beiträge zu erstellen. Ich lerne sehr viel durch diesen Austausch. Wenn man mal etwas die Suchmaschinen benutzt, gibt es zu fast jedem Thema ein Blog. Es ist ja auch nicht einfach nur lesen und gut. Blogger sind in vielerlei hinsicht Problemlöser und genau das möchte ich sein. Ein Problemlöser. Wenn ich so zurückdenke, habe ich die richtige Entscheidung getroffen das alles hier zu erstellen um das Thema ,,Sternenkinder“ endlich anzugehen.


Was stört mich am Bloggen?

Es ist Arbeit. Es ist sogar viel Arbeit. Einfach losschreiben ist nicht. Man sollte schon sich vorab Notizen machen, seinen Beitrag überdenken. Eine Gewisse Vorbereitung ist unumgänglich um einen lesbaren, interessanten und vielleicht sogar lustigen Post zu erstellen. Wenn man dann seine ersten Beiträge hat und Werbung macht bis der Arzt kommt, dann aber sieht, das nur wenige Leute zu deinem Blog finden, geht die Motivation schnell in den Keller. Ich habe viel gelesen um zu verstehen wie man seinen Blog effizient nutzt und ihn bekannt macht. Natürlich funktioniert die nicht innerhalb von 24 Stunden. Man braucht Geduld und Zeit. Mein Blog hat auch nocht nicht viele Besucher aber ich Arbeite daran das sich das ändert und das neben dem Job und Familie. Aber ich habe bisher nicht daran Gedacht wieder alles zu schließen. Dafür ist mir mein Ziel zu wichtig.

Meine Zukunft als Blogger. Was habe ich nun genau vor?

Ich stelle mir die Frage, möchte ich als Person bekannt werden? Nein. Es ist natürlich schön wenn man Online seine eigene Homepage sieht. Aber Vordergründig ist doch das, worum es in diesem Blog geht. Nämlich um die Sternenkinder. Gar nicht mal nur um die Kinder als solches sondern eher, das JEDER die Möglichkeit hat, im Falle einer Totgeburt, seine Tochter oder seinen Sohn völlig kostenfrei Fotografieren zu lassen. Als Erinnerung an seinen Kind. Als Zeugnis dafür, das es dieses Kind gab. Als das erste und letzte Bild des kleinen Menschleins, welches den Sprung ins Leben nicht geschafft hat. Ihr werdet hier meine Einsatzberichte lesen können wenn ich wieder ein kleines Sternchen Fotografiert habe. Es werden wissenswerte Zahlen und Fakten hier niedergeschrieben. Alles natürlich passend zum Thema.

Soviel zu mir und meiner Motivation als Blogger. Viel Spass beim Lesen 🙂

6 Antworten auf „Meine erste Blogparade“

  1. Gratuliere zu deinem brandneuen Blog! Aller Anfang ist schwer und mit viel Arbeit verbunden. Aber man lernt ja dazu und mit der Zeit bekommt man eine gewisse Routine.
    Ich mache auch immer viel Werbung für meine Beiträge und jage sie durch sämtliche (oder fast sämtliche) sozialen Kanäle. Aber die meisten Besucher bekommt man immernoch über sein eigenes Netzwerk. Also über Blogger, die ich besuche und bei denen ich regelmäßig kommentiere. Für Blogs und Seiten, die nicht in erster Linie eine Dienstleistung anbieten, ist das das A und O.
    Viel Spaß beim Bloggen!
    Sabienes

    1. Hallo Sabienes,

      Vielen Dank für deine Worte. Es ist tatsächlich nicht ganz einfach alles zu verstehen. Aber learning by doing. Der Blog wird weiter ausgebaut.
      Dir auch weiterhin viel Spaß beim Bloggen! Schau gerne wieder rein.

      Liebe grüße
      Benny

  2. Kompliment für diesen schönen Blog. Ich bin Diplompsychologin und unterstütze Paare, die ungewollt kinderlos sind. Viele haben das schon erlebt – eine Fehlgeburt.
    Ich bin begeistert darüber, mit wieviel Achtsamkeit und Feingefühl Sie mit diesem Thema umgehen. Und dass Sie den Eltern ermöglichen, dass sie Bilder haben von ihrem Kind.
    Hut ab – das ist ganz große Klasse.

    1. Hallo Shivani. Es freut mich wenn dir mein Blog gefällt und ich bin froh, auch von außerhalb so viel zuspruch zu erhalten. Vielen Dank für deine Worte.
      Liebe Grüße

      Benny

  3. Hallo Benny,
    Dein Blog ist sehr berührend. Ich bin Oma von 9 wunderbaren Enkelkindern und erlebe schon lange das Glück, eine große Familie zu haben. Du hilfst den Eltern bestimmt sehr viel. Und Du hast Mut. Meine volle Hochachtung für Dich und alle Deine Kollegen.

    1. Hallo Liebe Gertrud,
      Entschuldige das ich so spät Antworte. Der Tag war ziemlich stressig.
      Ich freue mich wenn Dir unsere Arbeit gefällt.
      Ein bisschen Mut ist sicherlich dabei, aber wir sehen diese Initiative als Herzenssache an und denken an nichts anderes als den ELtern diese Erinnerungen zu machen und sie, wenigstens eine kurze Zeit, zu unterstützen. Das ist das, was uns antreibt.

      Liebe Grüße
      Benny

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